Spezielles Welpenbarf, notwendig oder nicht?

Welpenbarf

Welpenbarf – Gibt es Unterschiede?

Oft liest man, dass Welpen anders gefüttert werden müssten. Stimmt das auch so?

Die Antwort lautet nein. Die Komponenten sind für einen Welpen, Junghund und erwachsenen Hund gleich, auch die Aufteilung ist gleich.

Der Unterschied liegt oft darin, dass Welpen meist weiche Knochen bekommen und daher etwas mehr Knochen gefüttert werden müssen, da der Calciumanteil in weichen Knochen geringer ist als in gemischten oder harten Knochen.

Weiche Knochen sind zum Beispiel Hühnerhälse. Sollen keine ganzen Knochen gefüttert werden, kann auch gewolfte Knochen zurückgegriffen werden oder kann Knochenmehl verwendet werden. Ein zusätzliches Calciumsupplement ist nicht nötig und sollte daher auch nicht gefüttert werden. Ein zu hoher Knochenanteil kann zu Verstopfung führen.

Den Nährstoffmehrbedarf decken wir, indem Welpen prozentual zu ihrem Körpergewicht mehr Futter bekommen als im ausgewachsenen Zustand. Hunde im Wachstum brauchen zwischen 3 und bis zu 10%, wobei die Menge mit steigendem Alter sinkt.

Die Futtermenge muss regelmäßig angepasst werden. Es sollte darauf geachtet werden, dass zu Beginn der Fettanteil bei etwa 15% liegt, dieser kann später auf etwa 20% gesteigert werden. Außerdem sollte nicht zu viel gefüttert werden, denn das begünstigt ein zu schnelles Wachstum, welches gesundheitliche Probleme nach sich ziehen kann.

Welches Futter eignet sich für einen Welpen

Nicht jeder Hund ist gleich und manche haben spezielle Bedürfnisse und Anforderungen an die Ernährung. Manchmal erfordert aber auch ein besonderer Lebensabschnitt eine etwas angepasste Fütterung im Rahmen der bekannten Konzepte.

Oft sind es nur kleine Dinge, die zu beachten sind, um dem Hund möglichst viel Gutes zu tun. Das Schöne an BARF oder Welpenbarf ist, dass es für (fast) jede Situation, für jeden Lebensabschnitt und für jeden Hund eine individuelle Lösung bietet.

Von Anfang an gut gefüttert

Die ersten Tage mit einem neuen Familienmitglied sind oft aufregend, turbulent und auch manchmal anstrengend. In dieser Zeit sollte die Frage, was ist das richtige Futter für meinen Hund, fürs erste schon geklärt sein.

Im besten Fall macht man sich vorher bereits Gedanken oder bespricht das Thema mit dem Züchter oder einer fachkundigen Person und hat etwas vom gewählten Futter zuhause. Denn auch für den Welpen ist der Einzug in das neue Heim eine große Veränderung.

Plötzlich sind die Geschwister und die Mutterhündin nicht mehr da und mehr oder weniger fremde Menschen um ihn herum, auch die Umgebung ist anders. Das ist viel zu verarbeiten für den jungen Hundewelpen.

Sollte man sich vor dem Einzug keine Gedanken über das Futter gemacht haben, oder noch nichts eingekauft haben, geben die meisten Züchter den neuen Familien etwas Futter für die ersten Tage mit. Dabei handelt es sich dann um das, was die Hunde bereits kennen. Oft ist das kein rohes Futter, sondern Trockenfutter oder Nassfutter.

Kleiner Tipp: Ein tolles Hausmittel

Stress, wie beim Einzug ins neue Zuhause, kann zu Durchfall führen. Für diese Fälle ist es sinnvoll etwas Moro`sche Karottensuppe auf Vorrat zuhause zu haben.

Hier finden Sie Moro´sche Karottensuppe nach dem bekannten Rezept gekocht.

Rezept zum selber herstellen:

1 Liter Wasser
500g Karotten
3g Salz

Karotten mindestens 90 Minuten kochen, dann ohne Wasser pürieren und mit frischem Wasser wieder auf 1 Liter auffüllen, dann das Salz hinzufügen. Im Kühlschrank 2 – 3 Tage haltbar oder in Portionen einfrieren. Die lange Kochzeit ist notwendig, um die gewünschte Wirkung erzielen zu können.

Die Umstellung auf WelpenBARF kann im neuen Zuhause gut durchgeführt werden.

Der Umstellungsprozess auf Welpenbarf kann bei Welpen schneller vollzogen werden als bei erwachsenen Hunden.

Bis zur 16 Lebenswoche sollte kein Getreide gefüttert werden, da die enthaltene Stärke noch nicht verdaut werden kann.

Daher sollte vorher geklärt werden ob später ein BARF Plan mit oder ohne Getreide verfüttert werden soll.

Getreide ist kein notweniger Bestandteil der Hundefütterung, wird aber von manchen Hundebesitzern gewollt und ist bei älteren Tieren auch kein Problem. Einzig die Rationsgestaltung ist mit Getreide etwas anders.

5 hilfreiche Tipps:

Welpen sollten nicht fasten. Empfehlenswert ist keinen Fastentag im Plan haben, sondern regelmäßig, gern auch 3-4 mal täglich zu füttern. Die höhere Frequenz ist bedingt durch die prozentual zum Körpergewicht hohe Menge an Futter, die gefüttert werden.

Erst ab einem halben Jahr kann die Frequenz der Fütterung auf 2-mal täglich angepasst werden. Eine Fütterung 1-mal täglich wie bei ausgewachsenen Hunden üblich ist erst ab 1 Jahr zu empfehlen.

Welpen können also von Anfang an die Vorteile von BARF genießen, bei mehreren Hunden im Haushalt erleichtert das auch die Planung und Vorratshaltung. Werden die BARF Regeln und die oben genannten Tipps angewendet ist ein gesundes Aufwachsen ermöglicht.

Es muss nicht immer gewolftes Fleisch sein, auch ganze Fleischstücke können von Welpen mit Milchzähnen gut gefressen werden, mit sehr harten Knochen sollte allerdings beim Welpenbarf noch etwas gewartet werden.

Welpen brauchen also kein anderes Futter als der erwachsene Hund, da BARF ihnen durch die höhere Futtermenge alle Nährstoffe in der passenden Menge liefert.

Tiernahrung Pfaffinger Produkte werden ohne Getreide hergestellt. Außerdem finden Sie in unserem Online Shop zahlreiche verschiedene Beutarten, die Ihrem Hund schmecken werden.

Warenkorb
Close ✕

Suche

Nach oben scrollen